Willkommen bei Augenoptik  Juwelier  &  Hörakustik Wenning


 
 

Wir haben zwei Augen, sehen aber im Normalfall die Dinge unserer Umgebung einfach.

Warum ist das so ? Damit dies perfekt funktionieren kann sind einige Voraussetzungen nötig:

> deckungsgleiche Netzhautbilder in beiden Augen

> Fixierung beider Augen auf dasselbe Objekt

> Beim Blick in die Ferne mit Vollkorrektion sollte sich die Muskulatur der äußeren Augenmuskeln in Ruhestellung befinden. Der Fachmann nbennt das Orthophorie.

 

Eine Störung dieser gleichen Fixierung nennt man Heterophorie. Hierbei kann es sowohl eine Abweichung der Sehachsen nach innen, aussen oder auch in der Vertikalen geben. Manchmal kommen auch Kombinationen vor.

Sind diese Heterophorien gering und verhindern nicht die Fusion der Seheindrücke beider Augen, ist eine Korrektur oft nicht notwendig.

Treten jedoch Störungen der Fusion auf, die ein räumliches Tiefensehen verhindern muss man genauer prüfen.

Der einzige Testmodus, der genaue und brauchbare Ergebnisse liefert ist einer mit positiver Polarisation, entweder linear oder zirkular. Es sollte unter tageslichtähnlichen Bedingungen gemessen werden, um einen Dunkelruhestellungsfehler auszuschliessen. Projektoren scheiden aus diesem Grund schon aus, man verwendet idealerweise hinterleuchtete Tests wie beim Polatest von Zeiss oder moderner Monitore wie den Polaphor. 

Symptome einer gestörten Fusion durch Heterophorien können Kopschmerzen sein, Halswirbelsäulenprobleme, Augendruckgefühl, Doppelbilder, Konzentrationsstörungen und vieles mehr. Eine genaue Messung sollte bei jeder Brillenglasbestimmung gemacht werden.

 
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